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Kirche im Döllnitztal, die Kirchspiele Mügeln, Sornzig und Wermsdorf

Altar der Kirche in Gallschütz

Willkommen auf der Homepage der Kirchspiele Mügeln, Sornzig und Wermsdorf
- mit ihren 14 Kirchen

Unsere Gemeinden erstrecken sich über das Stadtgebiet von Mügeln, das Gemeindegebiet von Wermsdorf und Teile von Leisnig, Großweitzschen und Ostrau, einer fruchtbaren Gegend mit einer reichen Geschichte.

Ob Mitglied unserer Gemeinden oder nicht, laden wir Sie ein, um sich mit andere Menschen zu treffen, zum Feiern, Singen, Beten — zu Gottesdiensten, Konzerten, Vorträgen und weiteren Veranstaltungen.

Regelmäßig finden in unseren Gemeinden Gottesdienste statt. Orte und Zeiten finden Sie im Link Gottesdienste. Um die Kirchen und andere Gebäude zu unterhalten und die notwendigen Renovierungsarbeiten durchführen zu können, sind wir auf viele helfende Hände, viele Spender und die Unterstützung von Vereinen und Förderprogrammen angewiesen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich auch hier einbringen.
Hinweise zu allen weiteren Veranstaltungen stehen in unseren aktuellen Kirchennachrichten.


Auf ein Wort

Liebe Leserinnen und Leser,

Bei Matthäus 28,20 lesen wir „Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. ”
Dies ist der letzte Vers des Evangeliums nach Matthäus, der Wochenspruch des Monats April. Der Wochenspruch des Monats, in dem wir das Osterfest feiern. Was würden Sie wohl von einem Menschen halten, der ihnen das verspricht? Was denkt der Gute sich denn? Will er mein Schatten sein?

Menschen treffen Menschen und Menschen werden von Menschen getrennt. So ist das nun einmal in unserer Welt. Immerwährende Gemeinschaft, immerwährende Unzertrennlichkeit? Ganz viele Fragezeichen! Sicher gibt es viele Ehepaare, auch heute noch, die ein Leben lang unzertrennlich sind. Aber einer bleibt fast immer zurück. Wie kann aber jemand von immerwährender Gegenwart reden, vom Zusammenbleiben, solange die Welt besteht? Abschied und Trennungen sind doch unvermeidlich.

Hier muss man sich den Zusammenhang, den Rahmen dieser Worte anschauen, um zu verstehen.
Jesus spricht diese Worte nach seiner Auferstehung. Er wurde gekreuzigt. Er ist gestorben, mit ihm sind auch alle Erwartungen der Jünger gestorben. Aber, wie durch ein Wunder begegnet Jesus seinen Jüngern kurze Zeit später, anders, als sie ihn von früher kannten. Darum zweifeln einige. Eine religiöse Erfahrung, die erst zu „leben” beginnt, wenn man vertraut. Vertrauen auf Erlebtes, Erfahrenes.

Jesus verspricht seinen Jüngern, sie nie wieder zu verlassen, egal, was auch passiert. Aber, er hat sie doch gerade erst verlassen? Die Jünger haben Jesus wieder erlebt, und er hat ihnen eine Zusage gemacht. Diese Zusage gilt auch für uns! Hören wir doch öfter mal in uns hinein, wann und wo wir die Nähe Jesu erlebt haben. Mir fallen spontan für mich persönlich etliche solcher Situationen ein. Hier geht es nicht nur um Schutz in gefährlichen Situationen. Vielleicht sollte man öfter eine solche Einkehr halten.

Die Auferstehung Jesu gibt uns eine unermessliche Hoffnung. Wir können uns keine Vorstellung davon machen, wie unser Leben mit Jesus weitergehen wird. Aber da ist sie, diese Hoffnung, die wir nach seiner Zusage haben dürfen. Vertrauen, Gottvertrauen. Darum geht es hier.

Benjamin Franklin, Buchdrucker und später Staatsmann sowie Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, hat auf seinem Grabstein folgende Worte stehen: „Der Leib Benjamin Franklins, Druckers, gleich dem Einband eines alten Buches, sein Inhalt herausgerissen und des Titels wie der Vergoldung beraubt, liegt hier, Speise für Würmer; doch soll das Werk nicht verloren sein, sondern es wird, wie er glaubte, noch einmal in einer neuen, schöneren Ausgabe erscheinen, berichtigt und ergänzt von seinem Schöpfer... ” (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Franklin).

Ihre Gemeindepädagogin Astrid Luksch Logo Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens